Die NABU-Gruppe Untertaunus überreicht Spenden-Scheck

Die NABU-Gruppe Untertaunus unterstützt den Neubau des NABU-Naturschutzzentrum Rheinauen mit einer Spende in Höhe von EUR 2.000,--.

 

Am Samstag den 2. November 2019 besuchte die NABU-Gruppe Untertaunus das NABU-Naturschutzzentrum Rheinauen bei Bingen-Gaulsheim in Rheinland-Pfalz und überreichte die Spende.
Mit Freude wurden wir empfangen und man ließ es sich nicht nehmen, uns das Gelände zu zeigen für den Neubau zu zeigen.
Mit Interesse betrachteten wir die verschieden Baumaßnahmen, die bereits umgesetzt wurden.
Eine Vermehrungsstation, eine Feuchtmulde, ein Teich, der Erlebnishügel und eine Werkstatt.

Was nur einer kleiner Part des Gesamtkonzept ist und staunend lauschten wir den Worten des 1. Vorsitzender Bardo Petry, welcher geduldig erzählte von den Anfängen des Projektes, den Hintergründen
und was noch alles geplant und zu erledigen ist.


Schwalben beobachten - Schwalben schützen

Schwerer Start ins Schwalbenleben – Aktion Schwalbenfreundliches Haus 2018

Wer einen aktiven Beitrag dazu leistet, dass Schwalben Jahr für Jahr ein Zuhause finden und ihre Brut großziehen können, kann sich auch in diesem Jahr um die Artenschutzauszeichnung „Schwalbenfreundliches Haus“ oder „Schwalbenfreundliche Gemeinde“ des NABU bewerben. Bewerbungen können, möglichst mit Bildern illustriert, per Mail unter info@nabu-untertaunus.de bis zum 30. September 2018 abgegeben werden.

Die Luft in den Ortschaften des Untertaunus schwirrt derzeit von Insekten und ihren geflügelten Jägern. Im Flug erbeuten Schwalben und die nicht mit ihnen verwandten Mauersegler Mücken, Fliegen, Schmetterlinge und Eintagsfliegen. Eingespeichelt ergeben diese während der Brutzeit nahrhafte Leckerbissen für den hungrigen Nachwuchs. Innerhalb der Dörfer versorgen vor allem Mehlschwalben ihre Brut in selbstgebauten Halbhöhlen aus Lehm oder fertigen Nisthöhlen mit allerlei proteinhaltigem Futter. Zuvor haben sie drei bis fünf reinweiße Eier gelegt, die das Weibchen in gut zwei Wochen ausgebrütet hat. Das Männchen hielt in dieser Zeit dann die Eier warm, wenn das Weibchen selbst auf die Jagd ging, um das kräftezehrende Brüten heil zu überstehen. Spätestens einen Monat nach dem Schlüpfen sind die Jungvögel flügge und verlassen das Nest, einige Tage werden sie noch von ihren Eltern gefüttert, dann beginnt für sie der Ernst des Lebens. Oft widmen sich danach die Eltern einer zweiten Brut. Wobei für diese späten Jungtiere die Gefahr besteht, dass die unermüdlich nach Insekten jagenden Elterntiere nicht mehr Nahrung für sie finden. Umso wichtiger ist es, dass die Nester der Mehlschwalben an einem sicheren Ort über Jahre hinweg diesen standorttreuen Vögeln zur Verfügung stehen und ihnen im Idealfall in blühenden Landschaften viel Nahrung in Form von Fluginsekten aller Art geboten wird. Selbst unter optimalen Bedingungen überleben meist nur gut die Hälfte der Küken eines Geleges und auch von diesen werden kaum mehr als die Hälfte das nächste Lebensjahr erreichen.

 

Erschwerend kommt hinzu, dass sich die schwalbenfreundlichen Lebensräume immer mehr reduzieren. Gartenblumen müssen Steingärten oder neuer Bebauung weichen, die Zahl der Insekten nimmt rasant ab. Nistplätze fallen Renovierungsmaßnahmen zum Opfer oder werden, obwohl rechtlich streng geschützt, zerstört. Nur ein Umdenken gerade in ländlichen Ortschaften wie hier im Untertaunus kann die stetig sinkende Zahl an Schwalben und den mit ihnen nicht verwandten Mauerseglern bremsen, den Insekten als wichtigster Nahrungsquelle für eine Vielzahl von Vögeln Lebensraum bieten und ein breites Artensterben verhindern.


Artenschutzauszeichnung Fledermausfreundliches Haus und Fledermausfreundliche Gemeinde 2018

Die NABU-Gruppe Untertaunus zeichnet auch in diesem Jahr erneut Häuser und Gemeinden aus, die sich in diesem Sinne oder auf andere Art und Weise besonders für den Fledermausschutz engagieren. Bewerbungen möglichst mit digitalen Bildern können bis zum 30.09.2018 an die E-Mail-Adresse nabu-wildtierundwald@web.de gesandt werden. Die Gruppe Untertaunus freut sich über jeden Fledermausfreund.

Weitere Informationen erhalten Interessierte unter www.nabu-untertaunus.de oder per Mail an info@nabu-untertaunus.de.


Almauftrieb in Niedergladbach am Sonntag, 21. Mai 2017

Viele kleine Naturforscher bewiesen ihre erstaunlichen Kenntnisse über Flora und Fauna bei dem Ratequiz des NABU Untertaunus und konnten im Anschluss ein kleines Andenken oder mit etwas Losglück sogar stattliche Preise in Form von Naturatlanten und Büchern über die heimische Vogelwelt entgegen nehmen. Viele Besucher nutzten auch das umfangreiche Informationsangebot. Nahmen Info-Material mit oder nutzten die Möglichkeit zum direkten fachkundigen Austausch.
Die am meisten diskutierten Themen waren wieder einmal die Rückkehr der Wölfe nach Deutschland, Fledermauspopulationen im Untertaunus und Fragen rund um die heimische Vogelwelt. Hier konnten die jeweiligen Fachleute des NABU Untertaunus aktuelle Informationen liefern und so manches angeregte Gespräch zeugte vom Interesse und Engagement der Besucher am Natur- und Umweltschutz.


Stunde der Gartenvögel - bundesweite Zählaktion des NABU Deutschland

Vom 12. bis 14. Mai 2017 Vögel beobachten - zählen - melden!

 

Mitmachen lohnt sich! Wie seit vielen Jahren so auch in 2017 bittet der NABU Deutschland um Unterstützung dabei, den Bestand an Wildvögeln überall in Deutschland zu erforschen. Nachdem scheinbar weniger Vögel im Winterhalbjahr  2016/17 zu verzeichnen waren, stellt sich nun die Frage, ob sich die Sommergäste nach und nach wieder einfinden und zusammen mit den Jahresvögeln einem vergleichbaren Stand an Artenvielfalt und Populationsdichte wie in den vergangenen Jahren aufweisen.

Buchfink - Foto: Uwe Müller

Machen auch Sie mit, es kostet Sie nichts - außer dem Vergnügen, eine Stunden im heimischen Garten oder an anderer Stelle die gefiederten Freunde zu beobachten und zu zählen - zu gewinnen gibt es auch etwas!  Gönnen Sie sich eine Stunde in der Natur und melden Sie Ihre Beobachtungen an den NABU Deutschland - damit wir nicht nur für den Untertaunus wissen, wie es um die Vogelwelt bestellt ist - denn nur so können wir uns gezielt für deren Erhalt und die Verbesserung der Lebensbedingungen einsetzen! Ihre Hilfe zählt!

 

Wie das geht können Sie über folgenden Link erfahren. Den Flyer zur Aktion  können sie hier herunterladen.


Neugründung der NAJU-Gruppe Taunusstein

Seit Beginn 2016 gibt es eine neue NAJU-Gruppe, die ihren Stützpunkt in Taunusstein hat und von Björn Raß geleitet wird. Noch befindet sich die Gruppe im Aufbau, Ideen werden entwickelt und Pläne für deren Umsetzung geschmiedet. Es ist geplant, in regelmäßigen Abständen naturkundliche Wanderungen für Kinder rund um Taunusstein anzubieten. Ebenso ist der Aufbau einer festen Gruppe geplant.

Die NAJU-Gruppe agiert selbstständig, gehört organisatorisch aber zur NABU-Gruppe Untertaunus.

Besuchen Sie die NAJU-Gruppe über Facebook https://m.facebook.com/NAJUTaunusstein/


Almauftrieb in Niedergladbach 2015

Am 17. Mai 2015 konnte die NABU-Gruppe Untertaunus an ihrem Stand anlässlich des Almauftriebes in Niedergladbach viele interessierte Naturfreunde begrüßen.

Vielfältige Informationen konnten ausgetauscht und Fachgespräche geführt werden.Schwerpunkte waren neben allgemeinen Themen zum Naturschutz, die Vorkommen an heimischen Gartenvögeln und Säugetieren, der Schutz des Taunuswaldes und die absehbare Rückkehr des Wolfes auch in hiesige Regionen.

Für Kinder wurden Spiele rund um Natur und Naturschutz angeboten. Ein Naturquiz forderte nicht nur sensorische Fähigkeiten, sondern auch Kenntnisse über Bäume und ihre "Früchte". Der Naturschutz-Nachwuchs war mit Feuereifer bei der Sache und so mancher offenbarte schon fundierte Kenntnisse. Nicht minder umlagert waren die Rate- und Bastelspiele. Da liefen bald so manche farbenprächtige "Tiere" herum und räsentierten stolz den Eltern ihre Mal- und Bastelkünste.


Schwalbenfreundliches Haus 2013

Schwalben willkommen
– NABU-Untertaunus vergibt Artenschutzauszeichnung -

 

Bad Schwalbach/Untertaunus – Bereits zum vierten Mal zeichnete der NABU-Untertaunus Menschen aus, die oft mit viel Engagement den Schwalben ein Zuhause bieten und so die Wohnungsnot der eleganten Flieger lindern. Insgesamt fünf Hausbesitzer konnten die Artenschutzauszeichnung jetzt entgegen nehmen.

In diesem Jahr wurden Beate Borchers/Heidenrod-Algenroth, Bianca Dienst/Hohenstein-Born, Familien Fraund/Taunusstein-Hambach, Anneliese Haupt/Bad Schwalbach und Brigitte Gützkow/Bad Schwalbach-Lindschied ausgezeichnet. Sie erhielten eine Plakette, die nicht nur das Haus und seine Bewohner als schwalbenfreundlich ausweist, sondern auch andere Menschen anregen soll, es ihnen gleich zu tun. Dazu Uwe Müller vom NABU-Untertaunus „Mit dieser wichtigen Unterstützung in vielen Ortschaften im Untertaunus ist es möglich, den Schwalben auch in Zukunft eine artgerechte Ansiedlung zu ermöglichen und sich jedes Jahr aufs Neue auf die Rückkehr der Flugkünstler zu freuen.“

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Auszeichnung Schwalbenfreundliches Haus 2013
Artenschutzauszeichnung 2013
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